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Artikel 95 der Biozidverordnung

Artikel 95 der Biozidverordnung – Verordnung (EU) Nr. 528/2012

Die Verordnung (EU) Nr. 528/2012 regelt den Verkauf und die Abgabe (Bereitstellung auf dem Markt) und die Verwendung von Biozidprodukten in ganz Europa. Daher betrifft die Biozid-Verordnung sowohl Händler, Inverkehrbringer als auch Verwender von Biozidprodukten.

Ziel der Verordnung ist es, das Bereitstellen von Biozidprodukten auf dem Markt und die Verwendung innerhalb der Europäischen Union zu harmonisieren; gleichzeitig soll ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt gewährleistet werden.

Die Biozid-Verordnung erfasst auch die Biozidprodukte, bei denen der Biozid-Wirkstoff erst vor Ort hergestellt wird, sogenannte in-situ-Wirkstoffe.

Damit zählt auch die greensafer®-Wasseraufbereitungsanlage unter diese Verordnung

Als Gerätehersteller unterliegt die Greensafer GmbH beim Inverkehrbringen grundsätzlich keinen Pflichten der Verordnung (EU) Nr. 528/2012.

Das in-situ-System an sich darf aber nur verwendet werden, wenn es „im Ganzen“ zugelassen wurde.
Das greensafer®-System - elektrolytisch aus Natriumchlorid hergestelltes Aktivchlor - ist bereits zugelassen für die Hauptproduktart der Desinfektionsmittel (Produktarten 1-5) und kann somit mit jedem in der Artikel 95 Liste veröffentlichtem Hersteller des Natriumchlorids (der jeweiligen Produktart) betrieben werden.

Der Betreiber der Geräte darf nach Ablauf der Übergangsfristen (01. September 2017) nur noch gemäß Biozidverordnung zugelassene Biozidprodukte verwenden.

Die Wirkstoff-Precursor-Kombination, Generierung von freiem Chlor durch das Verfahren der Elektrolyse vor Ort (in sito), ist zugelassen mit dem Ausgangsprodukt Natriumchlorid (Salz) der Firmen in der Artikel 95 Liste der ECHA (European Chemicals Agency) vom 15. Februar 2018.